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Tradition und soziales Miteinander in der Gegenwart:
Als einzige bürgerliche Vereinigung überstanden die Schützen in ungebrochener Tradition
vom Mittelalter bis heute den Wechsel der Zeiten. Von Anfang an haben sie, wie wir es heute nennen, demokratische Prinzipien vertreten.
Die Schützenvereine und Gilden überstanden die Jahrhunderte, Kriege, Hunger-, und Krisenzeiten und blieben bis in die heutige Zeit dem sozialem Miteinander verbunden. Der Glaube an Grundwerte und an das Miteinander hat die Zeiten überdauert.
Soziales Miteinander und Wirken in Richtung Allgemeinwohl stehen nach wie vor im Vordergrund und bestimmen den Alltag des Schützenlebens. Beides ist in der Tradition der Schützen verankert:
1,6 Millionen Mitglieder verzeichnet der Deutsche Schützenbund, davon engagieren sich über 273.000 in ehrenamtlichen Positionen. Daraus resultiert bundesweit eine monatliche Wertschöpfung von rund € 72 Mio. durch ehrenamtliches Engagement in den Schützenvereinen.
Schützenvereine sind keine Fetencliquen sondern eine Wertegemeinschaft. Altenpflege, Jugend und Nachwuchsarbeit, Behindertensport, Spenden und Sammlungen gehören ebenso zum Alltag wie das soziale Miteinander.
Europaweit ist die „Europäische Gemeinschaft Historischer Schützen“ (EGS) tätig, ihr gehören derzeit rund 6 Millionen europäischer Schützen an. Hier werden nicht nur ideelle Ziele wie die Erhaltung europäischer Werte verfolgt sondern auch die internationale Zusammenarbeit und das Zusammenwachsen Europas durch Treffen, Tagungen und dem Europaschützenfest vorangetrieben.
In der schnelllebigen Zeit des 20ten und 21ten Jahrhunderts ist allerdings viel Wissen verloren gegangen: Wissen um Werte, Traditionen und Miteinander. Ohne Tradition, ohne Werte und ethische Verhaltensweisen sinken die Chancen auf Wohlstand und friedliches Miteinander deutlich.
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