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Bund der Tiroler Schützenkompanien
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suedtirol
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| Bund der Tiroler Schützenkompanien |
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| Kontakt |
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| Entwicklung - Ziele |
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Die Treue zu Gott und dem Erbe der Väter
der Schutz von Heimat und Vaterland
die geistige und kulturelle Einheit des ganzen Landes
die Freiheit und Würde der Menschen
die Pflege des Schützenbrauches
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Besonderheiten
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Die Scharfschützen:
Nach dem Aufkommen der Stachelbüchsen, wie die Feuergewehre genannt wurden, im 16. und 17. Jahrhundert, gab es auch in TIROL eine starke Bewegung in dieser Richtung. In vielen Gemeinden wurden Schießstände errichtet, und die TIROLER übten sich im Schießen. Dies färbte auch auf die Landesverteidigung ab, da man höherorts der An-sicht war, dass eigene Scharfschützenkompanien großen Erfolg hätten. Von den Landesfürsten wurde dieses Schießen ganz besonders gefördert, und sie gaben Preise, meistens in Form von Gebrauchsgütern, die die Bauern brauchten, wie z.B. Hosenstoff etc. Bei der Abwehr des Bayrischen Einfalles in TIROL im Jahre 1703 hatten sich die Scheiben-schützen sehr bewährt. Die kaiserliche Verordnung vom Jahre 1714 bestimmte dann, dass ein eigenes Scheibenschützenregiment zu formieren sei. 1738 wurde dann eine allgemeine Schießstandordnung für das ganze Land erlassen, um die Scharf- und Scheiben-schützen mehr denn je für die Landesverteidigung heranzuziehen. 1741 wurden dann zwei, und anschließend ein Scharfschützenkorps in vier Regimenter gegliedert, gebildet. Diese Regimenter hatten zwischen 6 und 8 Kompanien mit einer gesamten Stärke von 4.500 Mann. Weil man in diesen Regimentern nicht mehr exerzieren brauchte, wollte so Mancher von der Landmiliz überwechseln. Aus diesem Grunde mußte die Regierung ei-nen Befehl erlassen, der besagt, dass jeder Militiote zuerst bei der Milz seine vier Jahre abzudienen habe, bis er zu den Scharfschützen übertreten konnte
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| Geschichte |
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Die gefürstete Grafschaft TIROL, an den wichtigsten Alpenübergängen zwischen DEUTSCHLAND und ITALIEN gelegen, hat schon auf Grund der geographischen Lage eine besondere Ausprägung der Wehrverfassung erhalten. Einer der Hauptgründe ist wohl darin gelegen, dass die freien Bauern TIROLS eine besondere Rechtsstellung hat-ten, die sich nicht zuletzt auf dem Besitzrecht, dem Erbbaurecht gründete. Die Wehrhaftigkeit der TIROLER Bauern, sowie der Bürger in den Städten, äußerte sich in der Überzeugung, Einrichtungen zu schaffen, die den Einsatz der Wehrkraft zur Verteidigung des Landes gegen feindliche Angriffe, oder gar gegen den Versuch fremde Herrschaft mit Gewalt aufzuzwingen, dienten. Diese Einrichtungen bezeichnete man in ihrer Gesamtheit als WEHRVERFASSUNG.
Eine Wehrverfassung allgemein vermag aber noch keine kriegerischen Leistungen zu vollbringen. Das TIROLER Volk setzt sich vor allem aus illyro - keltischen, bajuwarischen und allemanischen Elementen zusammen, die im Laufe der Geschichte immer einen besonderen Sinn für Wehr und Waffen bewiesen haben. Auch der gebirgige Charakter des Landes, verlangt er doch in der Arbeit, sowie in der Abwehr von Naturgewalten besondere Zähigkeit, ist eine positive Voraussetzung für die Entstehung des Wehrwesens, insbesondere aber der landschaftsverbundenen Miliz. (Otto Stolz)
Dieser Verteidigungswille des gesamten Volkes wurde auch von den Landesfürsten bedankt. Bereits Herzog FRIEDRICH IV von Österreich und TIROL, auch genannt FRIEDL mit der leeren Tasche, setzte dem Wappen TIROLS dem TIROLER ADLER auf weißem Grund, als Dank für den kämpferischen Einsatz der Bürger und Bauern zur Wiedergewin-nung des Landes, ein dreizackiges Krönlein auf. Kaiser und Landesfürst von TIROL, MAXIMILIAN I dankte dem Land für die wehrhaften Tiroler Adler mit Krönlein und Myrthenkranz

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Quelle:Bund der Tiroler Schützenkompanien
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| die gesamte Historie findet sich hier |
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Letzte Aktualisierung:
06.09.2010 ISSN - 2190-9881
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