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Der Ursprung der Schützenvereine liegt in den Schutztruppen der Dörfer und Städte. Wichtigstes Merkmal der ursprünglichen Schützenvereine-, -Gilden, und Bruderschaften war der soziale Charakter.
In den Statuten war fast immer eine Notkasse für Bedürftige verankert, für ein vernünftiges Begräbnis - damals keineswegs normal - sorgte die Gemeinschaft ebenso wie für die Hinterbliebenen.
Es darf nicht vergessen werden das zu dieser Zeit Hunger, Frohndienst, Cholera und Pest an der Tagesordnung waren. Zudem gab es unzählige Königs-, Herzogs-, oder Fürstentümer, die regelmäßig das Land mit ihren Kriegen überzogen.
Da in die Gemeinschaft der Schützen wie auch in die Zunftverbände nur unbescholtene Bürger eintreten durften war es nicht verwunderlich das viele Mitglieder auch gleichzeitig in den ersten Stadtparlamenten dieser Zeit saßen.
Auch dieses war eine soziale (ehrenamtliche) Tätigkeit!
Einerseits schaute man den Stadträten genauestens auf die Finger, andererseits waren es die Städte wohin sich vom land die "Leibeigenen" dieser Zeit flüchteten; in den Städten erloschen die Rechte ihrer Herrscher und die Stadtparlamente wachten über die Durchführung dieser Freiheit. Aus dieser Zeit kommt übrigens das Sprichwort: "Stadtluft macht frei"
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