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Ein Kindertraum wurde wahr

Ein Kindertraum wurde für die Ordensschwestern wahr:
Sie durften mit der Drehleiter der Feuerwehr ganz nach oben.

Der Besuch bei der Berufsfeuerwehr am Nordpark war für die betagten Ordensleute der spannenden Auftakt eines erlebnisreichen Tages, den der Bruderrat der Bruderschaften organisiert hatte. Seit mehr als 25 Jahren laden die Schützen Ordensschwestern aus den verschiedenen Konventen zu Ausflügen ein, die besondere Einblicke bieten sollen, immer aber auch einen religiösen Part haben. Schützenchef Horst Thoren sieht in den Einladungen „ein kleines Dankeschön für die Schwestern, die sich in den Dienst der Menschen gestellt und in Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten Beispielhaftes geleistet haben“.

Diesmal führte die Tagesfahrt zunächst zur Feuerwehr, wo die Chefs Dirk Schattka, Klaus Vieten und Heinrich Römgens mit ihren Mannen das breite Aufgabengebiet der Retter vorstellten und den eindrucksvollen Fuhrpark (mit Rettungswagen, Löschfahrzeugen, Kran und Spezialgeräten) präsentierten. Dirk Schattka, stellvertretender Wehrleiter, begrüßte die Ordensleute und ließ Deftiges aus der Wachküche auftischen. Den 30 Schwestern und ihren Begleitern aus dem Bruderrat schmeckte es bestens, wohl auch deshalb, weil die Feuerwehrleute selber kochen.

Höhepunkt des Feuerwehr-Besuchs aber wahr der Aufstieg mit der Drehleiter. Nicht alle Schwestern wollten hoch hinaus, aber Schützen-Präses Pfarrer Johannes van der Vorst machte Mut: „Dann sind wir dem Himmel ein Stückchen näher.“ So wagten etliche Schwestern die Höhenfahrt, die einen wunderbaren Blick über die Stadt und deren Grenzen hinweg bis nach Düsseldorf bot. Von der Feuerwehr aus ging es nach Rheydt, wo Pfarrer Klaus Hurtz seine neugestaltete Pfarrkirche St. Marien und deren Kunstaspekte vorstellte und van der Vorst mit Schwestern und Schützen die heilige Messe feierte.

Schließlich waren die Schwestern Gäste beim Festakt zur Verleihung der Goldenen Blumen von Rheydt im Theater Mönchengladbach. Oberbürgermeister Norbert Bude hatte die Karten zur Verfügung gestellt, und die Schwestern freuten sich, dabei zu sein. Sie erlebten mit dem Sänger Peter Maffay als Preisträger einen überzeugenden Wohltäter und waren beeindruckt von der feierliche Grundstimmung des Festakts. Zum Ausklang des Tages kam die Gruppe in der Brauerei Joeris am Fuß des Abteibergs zusammen.

Dort wurde Sauerbraten serviert, genehmigte van der Vorst den Schwestern ein Gläschen Mariacron („schließlich sind wir auf einer Marienwallfahrt“). Auf den Heimweg nahmen die Ordensleute das Versprechen der Schützen mit: „Die nächste Einladung kommt – nächstes Jahr gehen wir wieder auf Elebnisfahrt.“


Letzte Aktualisierung: 12.05.2012
ISSN - 2190-9881





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