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Ausstellung zum Thema Schützenfest
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Bilder, bei denen schöne Erinnerungen wach werden. Männer in prächtigen Uniformen und Frauen in eleganten, bodenlangen Kleidern marschieren, umgeben von herausgeputzten Pferdekutschen oder blumengeschmückten Prunkkarossen, durch die Frankfurter Straße. So sahen sie aus, die Schützenfeste der Jahre 1966 bis 1970 in Halver. Im Heimatmuseum ist seit gestern eine Ausstellung zu diesem Thema zu sehen.
Es waren Zeiten, in denen man noch zu feiern wusste. Fast das komplette Halver war damals auf den Beinen und tanzte im großen Festzelt an der Karlshöhe, das bis zu 1000 Personen fasste, bis in den frühen Morgen hinein. Zwar gab es nach 1970 auch noch Schützenfeste, diese wurden aber viel kleiner und dann auch vereinsintern gefeiert.
300 MitgliederNeben rund 30 Fotos, die dem Heimatmuseum für seine Ausstellung „Schützenfeste in Halver“ von Ursula Weitzel, Schützenkönigin des Jahres 1969, und Rolf Nockemann, der 1968 dem Hofstaat angehörte, zur Verfügung gestellt wurden, gibt es auch Uniformen, Ordensketten und Standarten der Schützenvereine zu sehen. Diese hat die Schützengesellschaft Halver von 1839 e.V. bei ihrer Auflösung dem Heimatverein zur Verfügung gestellt.
Bei der gestrigen Ausstellungseröffnung sagte Peter Bell, zweiter Vorsitzender des Heimatvereins: „Nach der erfolgreichen Ausstellung ‚Schwarz/Weiß’ wollten wir mal wieder was von Halver zeigen.“
Zwar gab es bereits in den 20er und 30er Jahren Schützenfeste in Halver, diese Tradition ist aber irgendwann eingeschlafen. Erst in den 60er Jahren kam der Gedanke auf, wieder ein solch großes Fest zu gestalten. Der Halveraner Unternehmer Wilhelm Brückmann setzte sich für dieses Ziel ein und mit seinem Siegesschuss und der damit verbundenen Krönung zum Schützenkönig wurde 1966 wieder das erste große Schützenfest nach rund 30 Jahren gefeiert.
Parade am Berliner Platz
Alle Umzugsteilnehmer traten am Berliner Platz an, wo der Schützenkönig dann die Parade abnahm. Von dort aus ging der große Zug mit mehreren hundert Teilnehmern durch Halvers Straßen bis zur Karlshöhe. Allein der Schützenverein verzeichnete in seiner Hochzeit in den 60er Jahren rund 300 Mitglieder.
Die Ausstellung läuft noch bis zum Beginn der Ostereierausstellung, die am 26. und 27. März präsentiert wird.
Quelle: www.derwesten.de
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