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Der Torbogen der ehemaligen Burg Hermülheim
Der Torbogen, der das Logo des Schützentages ziert und der es umgebende Park sind die letzten Überbleibsel der früheren Burg Hermülheim, eines ehemals prächtigen barocken Wasserschlosses. Der Deutsche Orden hatte nach dem Erwerb Hermülheims im 13. Jahrhundert hier wohl schon bald eine erste Ordensburg errichtet.

Um 1760 ließ Landeskomtur Freiherr von Roll zu Bernau einen neuen, dreigeschossigen, repräsentativen Schlossbau mit hohem Mansardwalmdach errichten, der 1834 von dem Kölner Stadtrat und bekannten Romantiker Everhard von Groote und seiner Frau Franziska von Kempis erworben und grundlegend rekonstruiert wurde.

Daher zieren die Wappen der Familien von Groote und von Kempis bis heute das schmiedeeiserne Gitter der früheren Toreinfahrt. In den Jahren um 1950 erwarb die Gemeinde Hürth Burg und anliegende Ländereien von der Familie von Groote, um hier das geplante neue Gemeindezentrum Hürth-Mitte entstehen zu lassen. Der Schlossbau wurde 1964 im Rahmen einer Feuerwehrübung niedergebrannt und anschließend abgerissen. 1979 wurde der Torbogen restauriert und so vor dem gleichen Schicksal bewahrt.
Quelle: www.bundesfest2012.de
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Letzte Aktualisierung:
12.05.2012 ISSN - 2190-9881
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