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Ohne König ruft Warmsen Republik aus
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Die Schlussrechnung des Schützenfestes sieht wie folgt aus: Eine neue Hoheit gäb es nur bei der Jugend mit Madita Könemann.
Dies ist für Dieter Bödeker und seine Gruppe jedoch kein Problem. Man fand die Lösung, dass man für die Festwoche eine Republik kundgab, sich bei allen Geselligkeiten nicht beirren ließ und beim Anbringen der Königscheibe am Schluss einen neuen Markstein setzte.
Es wurde durch den Alterspräsident Helmut Gräper eine altertümliche Königscheibe von 1927 gefunden, welche man an den Dachstuhl des Gehannfors Hof anbrachte. Ehemals wurde diese Scheibe durch Timpen Hermann gewonnen – die jetzige Besitzerin des Hofes war damit einverstanden, die Scheibe an einen repräsentativen Platz umsiedeln zu lassen. Da der König ja fehlte, kletterte Helmut Gräper selber auf eine Leiter und brachte die Königsscheibe an.
Bei der Jugend klappte es hingegen etwas besser: Madita Könemann traf ins Schwarze, und wählte dann Dominik Wehrse zum Kronprinz. Als Begleiterinnen wurden Alina Meier und Carina Könemann ausgesucht. Jedoch war auch hier das Problem, dass der König fehlte.
Jedoch errang der Heimatverein beim Pokalschießen der örtlichen Vereine am Freitag ein gutes Resultat: Es gab 12 Vereine, 82 Teilnehmer – der Verein setzte sich an die Krone.
Das Familienschießen am Donnerstag gewann Bernd Gräper mit seiner Fraktion. Gute Stimmung kam auch am Abend im Festzelt auf – die Disco wurde reicht besucht, es waren ungefähr 300 Leute.
Im Vorstand überlegt man nun, wie man das Konzept sinnvoll ändern kann. Problematisch ist es, dass beispielsweise die Bedingungen beim Eintrittsalter für Kinder zum aktiven Schießen hinderlich seien können. Durch andere Vereine – wie zum Beispiel der Feierwehr – gibt es zu viele Einladungen für die Kinder, welche eine Konkurrenz sind.
Die gespannte Finanzlage bringt sicherlich auch einige Familienväter zum grübeln, ob man nicht lieber für einen Urlaub sparen soll – als für eine Königin oder einen König ... Quelle: Mindener Tageblatt
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