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Europäischer ‚Powerball der Jugend
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Europäischer ‚Powerball der Jugend‘
Die Schützenjugend des Bezirksverbandes Wassenberg lud ein zum 'DJT 2010' vom 05. bis zum 06. Juni in Wassenberg.

Prinz Charles Louis de Merode, Präsident der Europäischen Gemeinschaft Historischer Schützen, sowie Armin Laschet, ehemaliger Familienminister des Landes NRW und Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, hatten die Schirmherrschaft übernommen.
Der Bezirksvorstand Wassenberg unter der Leitung von Gerhard Laurich und sein Team luden ein zu einem zweitägigen Event, wovon es nicht viele in dieser Qualität und Vielfalt gibt.
Das Schützenwesen in den Bruderschaften und Schützenvereinen in Deutschland, und die damit verbundene Kinder-Jugendarbeit, hat immer noch den positiven Widerhall und Respekt in der Öffentlichkeit gefunden. Kulturelle Integration und Völkerverständigung sind keine Fremdwörter. Katholische Kirche bedeutet mehr als nur sonntägliche Gottesdienste und vorbildliche Senioren- und Krankenbetreuung. Katholische Kirche bedeutet auch Kinder- und Jugendarbeit im besten Sinne. Jedes sechste Kind in Deutschland wird von einer Einzelperson erzogen. In den allermeisten Fällen von Frauen. Jede dritte Ehe ist geschieden. Die Kinder und Jugendlichen sehnen sich förmlich nach Kontakten zu Ihresgleichen und Vorbildern.

Was ist oft die Realität?
Schon zwölfjährigen Jugendlichen fehlt jede Lebensperspektive: Herumhängen an Kiosken, Alkoholexzesse und Drogenabhängigkeit. In Groß- und Mittelstädten findet städtisch ausgerichtete Jugendarbeit oftmals nicht mehr statt. Fördermittel werden rigoros dem Sparzwang geopfert. Es wird von den Stadtvätern zusammengestrichen, was das Zeug hält. Es muss einem Angst und Bange werden, was aus den Kindern und Jugendlichen wird. Statt geachtete Mitglieder einer Gesellschaft zu sein, ist zu befürchten, dass sie zu Außenseitern werden ohne Ausbildungsplatzchancen und Berufsperspektiven: Von HartzIV direkt in die Sozialrente.
Wo sind die Vorbilder in der Jugendarbeit an denen sich die Kinder und Jugendlichen orientieren können?
Sportvereine sind nur eine Alternative. Was allerdings in den katholisch geprägten Schützenbruderschaften und Schützenvereinen an vorbildlicher Arbeit geleistet wird, sollte hier am Beispiel des ‚Diözesanjungschützentages 2010 des Bistums Aachen‘, dargestellt werden.

Gerhard Lauchrich und sein Organisationsteam hatten sich vor Jahren beworben beim Bistum Aachen, um auch einmal den Diözesanjungschützentag ausrichten zu können. Mädchen und Jungen ab 12 Jahre, die noch außerhalb des christlich geprägten Vereinswesen stehen, soll der Gemeinsinn und das Gemeinschaftsgefühl vorgelebt werden: Sozialarbeit und Nächstenliebe nicht als hohle Worte ohne Inhalt, sondern Ausdruck eines konkreten sozialen Miteinanders. Geborgensein in einer Gemeinschaft mit Werten und Orientierung. Katholische Kirche ist mehr als nur Gottesdienst.
Laurich: ‚Ich kann keine jungen Menschen begeistern, wenn ich nicht selber vorlebe, was für mich wichtig ist.‘
An diesem Wochenende wurde in der Öffentlichkeit vorgelebt, was es bedeutet, wenn Kinder und Jugendliche sich in einer Gemeinschaft wohlfühlen. Ca. 1.500 Mitglieder von Bruderschaften und Schützenvereine und Besucher aus dem In- und Ausland hatten sich angemeldet. Welches interessante Programm ablief können Sie aus dem unten stehenden Link entnehmen:

Gerhard Laurich: ‚Wir haben keine Berührungsängste zu den Evangelischen Christen und den Muslimen.‘
Im Gegenteil, für Laurich wäre es durchaus denkbar, sich gegenseitig besser kennenzulernen und in ihren Gemeinden zu besuchen: ‚Ökumene nicht nur zwischen Katholiken und Evangelischen. Es gibt mehr Gemeinsamkeiten als trennendes. Gegenseitig sich öffnen und neugierig auf den anderen zu sein. Kulturelle Gegensätze abbauen und Integration im besten Sinne zu fördern.‘
Vermehrte Kirchenaustritte zeigen die tiefe Enttäuschung und Entfremdung, aber es gibt auch Hoffnung. Unsere Kinder und Jugendliche sind unsere Hoffnung. Gerhard Laurich und sein Team, sowie die anderen Ausrichter der bisherigen Jungschützentage in der Zukunft, verdienen es wahrgenommen und unterstützt zu werden.

Besucher des Jungschützentag lernten dabei auch noch die ‚Perle des Rurtales‘ Wasserberg kennen. Eine offene Stadt für offene und tolerante Menschen, wo Gastfreundschaft noch gelebt wird. Genossen wurden auch das wunderschöne landschaftliche Umfeld eines Luftkurortes und die gastronomische Einrichtungen. Dies ist eine Stadt, die voller Kultur und Erholung ist. An diesem Wochenende sollten der Spaß, der Sport und die Freude mit unseren Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen.
http://www.djt2010.com/
http://rathaus-wassenberg.de/
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Letzte Aktualisierung:
12.05.2012 ISSN - 2190-9881
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